Je Suis Noires

Je Suis Noires

In der Schweiz, einem Land der Neutralität, werden neue, ungewohnte Stimmen laut. Stimmen von Frauen, die für die Anerkennung des strukturellen Rassismus kämpfen, Stereotypen dekonstruieren und sich zu ihrer doppelten Identität als Schweizerin und Schwarze bekennen. In diesem Kontext beginnt Rachel M’Bon ihre eigene Identitätssuche. Auf ihrem Weg zur Befreiung hinterfragt sie ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und hält ihrem Land und ihren Altersgenoss:innen einen Spiegel vor.

Die Kraft und Entschlossenheit, mit der sich Rachel M’Bon ihrer Vergangenheit stellt, machen die Stärke dieses Films aus, der einen wichtigen Schritt zur Öffnung eines allzu lange unterdrückten Diskurses darstellt. Zusammen mit der Filmemacherin Juliana Fanjul befragt die schweizerisch-kongolesische Journalistin ihr Land und portraitiert dabei sechs Protagonistinnen. Jede von ihnen erzählt eine Geschichte, die ihren ganz persönlichen Weg zur Befreiung widerspiegelt.

Wir zeigen den Film in Kombination mit dem Kurzfilm ETHEREALITY von Kantarama Gahigiri
30 Jahre lang im Weltraum gestrandet. Wie fühlt es sich an, endlich nach Hause zu kommen? Eine Reflexion über Migration und das Gefühl der Zugehörigkeit.

Kantarama Gahigiri ist eine ruandisch-schweizerische Filmemacherin. 2004 gewann sie den prestige-trächtigen Fullbright Award und zog nach New York, wo sie ihren Master in Film abschloss. Ihr erster Spielfilm TAPIS ROUGE wurde weltweit gezeigt und ausgezeichnet.

Promotionspartner:innen
Voie F | Gender Campus | #cine

A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe

A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe

Sie dachte, das würde ihr nie wieder passieren.
Er wusste nicht einmal, dass es so etwas gibt.
Eine Frau, ein Junge und eine unmögliche Liebesgeschichte.

Anna (Sophie Rois) ist 60, wohnt allein in Westberlin und hat ihre Karriere als gefeierter Schauspiel-Star lange hinter sich gelassen. Adrian (Milan Herms) ist 17 Jahre alt und hat Anna auf offener Strasse deren Handtasche gestohlen. Normalerweise würden zwei so unterschiedliche Menschen wohl kein zweites Mal zusammentreffen, doch das Schicksal hat andere Pläne. Denn Anna, die nebst ihrem Nachbarn Michel (Udo Kier) so gut wie keine sozialen Kontakte mehr hat, lässt sich überreden, als Stimm-Coachin einem jungen Mann mit Sprachstörung Unterricht zu geben. Und wie es der Zufall will, ist ihr neuer Schüler niemand anderes als Adrian.

Nicolette Krebitz entwirft in AEIOU eine Beziehung, die mit viel Zärtlichkeit und einem wilden, poetischen Handstrich nicht nur überrascht, sondern beide Figuren zu integren, sich miteinander selbstermächtigten, lernenden Individuen macht. Keine:r fühlt Schuld, keine:r fühlt Scham, beide fühlen die Liebe und sind dennoch ganz bei sich selbst, gemeinsam einsam, aber nicht in der sonst in dieser Phrase liegenden Mutlosigkeit. Im Gegenteil, es ist ein wilder, unberechenbarer Mut, der hier über allem steht und die Charakterentwicklung vorantreibt. Axel Timo Purr, Artechock

Indes Galantes

Indes Galantes

Kann eine neue Generation von Künstler:innen heute die Bastille erobern? Zum allerersten Mal erfinden 30 Tänzer:innen gemeinsam Rameaus barockes Meisterwerk «Les Indes Galantes» neu. Keine:r von ihnen hat eine klassische Ausbildung, alle sind sie Meister:innen des Krump, Break, Popping und Voguing. Es ist eine Premiere für den Regisseur Clément Cogitore und für die Choreographin Bintou Dembélé. Und es ist eine Premiere für die Pariser Oper selber, indem sie urbanen Tanz und lyrischen Gesang miteinander in einen lebendigen, farbigen Dialog treten lässt. Von den Proben bis zur Premiere verfolgen wir das tänzerische Abenteuer und seine Herausforderungen.

INDES GALANTES ist ein vibrierender Film, künstlerisch, menschlich und politisch packend. Der Film erzählt die kollektive Dimension dieses inspirierenden Projekts, während die Kamera den einzelnen Protagonist:innen Raum lässt, ihre Gefühle auszudrücken und zeigt, wie sie sich mit Leib und Seele für dieses Werk einsetzen. In INDES GALANTES können wir sehen, wie sie die Barrieren zwischen diesen unterschiedlichen Welten überwinden. Und wir lernen durch sie, wie wir uns alle gegenseitig bewundern können.

Promotionspartner:innen
AFJD | Aisance | Allegro Musique | Association Action Danse | B Dance School | Badener Tanzcentrum | Bounce Urban | CEDAM | Centre Rythme Danse | cfp arts | Conservatoire de Musique Montreux-Vevey-Riviera | Conservatoire des régions | Conservatoire Populaire | Dance it | danse jura | DanceOn | dap Tanz- und Bewegungszentrum | Ecole de Danse Classique de Genève | Ecole de danse Lar Lev | Ecole de Musique Nyon | Ecole de musique vaudoise en réseau | Evydanse | FaNa Space | FARIntercultura | Geneva Dance Center | HEMU | In2dance | Jazz Dance Academy Montreux | Kineo Dance School | La Syncope | Le duplex danse | Move | Musikakademie Basel | One Two | Paname Academy | ParMi | Pole-Emotion | Severine Dance Academy | Studio1.dance | Studio Musicale | TanzArt Chur | Tanzbüro Basel | Tanzerei | Tanzfabrik | Tanzstudio aha! | Tanzwerk101 | Tanz-Zentrum St Gallen | Theater Chur | Théâtre du Galpon